Informationen zum Beruf

Das Wichtigste in Kürze

Zimmermänner und Zimmerinnen erstellen und reparieren Holzbauwerke. Sie richten Dachstühle auf, bauen Holzhäuser, Scheunen, Sporthallen, Brücken und Fassaden. Sie konstruieren Treppen und Türen, täfern Wände und Decken, verlegen Böden, setzen Fenster ein und isolieren Häuser.

Dauer

4 Jahre

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen, des Verbandes Holzbau Schweiz sowie des Verbandes Schweiz. Schreinermeister und Möbelfabrikanten VSSM

Verkürzte Grundbildung

Schreiner/in EFZ, Zeichner/in EFZ

Berufsprüfung (BP)

  • Holzbau-Polier/in mit eidg. Fachausweis

  • Holzbau-Vorarbeiter/in mit eidg. Fachausweis

  • Holzfachmann/-frau mit eidg. Fachausweis

Höhere Fachprüfung (HFP)

Holzbau-Meister/in

Höhere Fachschule

Dipl. Techniker/in HF Holztechnik, Vertiefung Holzbau

Fachhochschule

Studiengänge in verwandten Fachbereichen, z. B. Bachelor of Science (FH) in Holztechnik, Architektur oder Bauingenieur­wesen. Je nach Fachhochschule gelten unterschiedliche Zulassungsbedingungen.

Anforderungen

Vorbildung

Anforderungen

  • handwerkliches Geschick

  • Körperkraft und Beweglichkeit

Arbeitsort

Zimmerleute arbeiten in Zimmereien und anderen Holzbaubetrieben oder in Hoch- und Tiefbauunternehmungen. Meistens arbeiten sie in Teams und koordinieren ihre Arbeit mit anderen Fachleuten auf den Baustellen. Sie müssen strenge Sicherheitsregeln einhalten und persönliche Schutzausrüstung tragen (Sicherheitsschuhe, Helm, Gurtzeug, Handschuhe). Sie arbeiten oft draussen. Die Arbeitszeiten können unregelmässig sein. Die Schweizer Holzindustrie wächst und der Rohstoff Holz ist umweltfreundlich und klimaschonend. Folglich sind gut ausgebildete Berufsleute auf dem Arbeitsmarkt gefragt.

Lehrbetriebe im Kanton

Aussteller

Weitere Berufe